Tarifvertrag deutsche bahn fgr 1

Der deutsche Bahnriese Deutsche Bahn und die Verkehrsgewerkschaft EVG haben sich über Nacht auf Samstag auf einen Gehaltsstreit einigen und weitere Streiks nach einem Reisechaos Anfang der Woche abgewendet. Auch der vollautomatische Zugbetrieb will die DB nutzen. Das wird eine Herausforderung in Deutschlands komplexem Hybridnetz sein, in dem ICE-, Güter- und Regionalzüge in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und in unterschiedlichen Intervallen fahren, aber es den Zügen ermöglichen, enger zusammenzufahren. Dies wird nicht nur den Zugbetrieb zuverlässiger machen; sie wird auch eine größere Palette von Eisenbahnprodukten und -diensten ermöglichen und die Attraktivität des Eisenbahnverkehrs verbessern. Der DB-Konzern hat sich vorgenommen, in diesem Bereich Technologieführer zu sein. Die DB hat damit begonnen, Erfahrungen aus drei Pilotprojekten zu sammeln. Sie testet eine Hauptbahnlokomotive und eine vollautomatische Buckellokomotive im Schienengüterverkehr. Außerdem bereitet sie sich darauf vor, spezielle Sensor- und Kameratechnik auf einer Regionalbahnstrecke in Sachsen zu testen. Der automatische Zugbetrieb wird in mehreren Stufen eingeführt. Dies erfordert neue Technologien und einen neuen Rechtsrahmen, und die DB ist in diesen beiden Bereichen beteiligt, damit sie eine aktive Rolle bei der Gestaltung dieses Spitzenfeldes spielen kann. Fahrgäste und Bahnkunden erleben bereits Verbesserungen durch digitale Technologien.

Die gesamte ICE-Flotte der DB wurde mit einem neuen, leistungsstarken WLAN-System ausgestattet. Mit DB Navigator, der Bahn-App der DB, können Kunden die Fahrzeugfolge aller ICE-Züge in Echtzeit anzeigen. Die Digital Line Agent App informiert Pendler bundesweit über Verspätungen und Routenalternativen im regionalen Verkehrsnetz. Einige Funktionen dieser DB-Apps können auch per Sprache mit Apple Watch und Amazon Echo gesteuert werden. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Andreas Scheuer, DB-Chef Richard Lutz, Klaus-Dieter Hommel von der EVG, Florian Weh vom AGV MOVE und Jens Schwarz vom DB-Betriebsrat. BERLIN, 4. Januar (Xinhua) — Deutschlands größter Bahnbetreiber, die Deutsche Bahn, hat in der siebten Verhandlungsrunde einen Tarifvertrag bis 2021 mit der Lokführergewerkschaft GDL geschlossen, wie beide Seiten am Freitag mitteilten. Das Dokument enthält Lösungen für die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie.

Ziel des Tarifvertrags ist es, die Zukunft der Bahn und ihrer Beschäftigten zu sichern. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL, engl.: Deutsche Lokführergewerkschaft) ist eine deutsche Gewerkschaft, die Arbeitnehmer in Bahnunternehmen vertritt.